Archive for the 'Kommunikation' Category

Wer mehr will, sagt “hier!”

Thursday, May 29th, 2008

© Philip Date - Fotolia.com

Die Zeit rennt mal wieder ohne Unterlass davon. Nur noch ein Monat, bis mein Seminar bei Management Circle stattfinden wird. Warum mir das noch einen Beitrag wert ist, nachdem ich ja schon einmal darüber geschrieben habe?

Nun, ich habe in den letzten Wochen intensiv an den Inhalten gearbeitet, meine Deadline für die Abgabe der Unterlagen für die Seminarteilnehmer war Montag.

Noch geheim!

Da war die letzte Woche noch einmal eine harte Zeit. Denn in dem Seminar sind teilweise Inhalte, die erst in meinem zweiten Buch im kommenden Frühjahr das Licht einer breiten Öffentlichkeit sehen werden. Auch Sie, meine werten Leser würden überrascht sein. :-)

Mein Beitrag für die Entscheider-Praxis

Wenn Sie jetzt glauben, hier ginge es um Entscheidungsmethoden und all den ganzen Ballast, der den Weg in die Praxis nicht schafft, dann haben Sie sich geschnitten.

Denn mein Ansatz besteht ja darin, dass Sie sich nicht den linken Arm verdrehen müssen, während Sie auf dem rechten Bein balanzieren. Nein! Jeder von uns kann ja bereits entscheiden, aber wir müssen hin und wieder die Reihenfolge verändern, wie wir das machen.

Die richtige Zielgruppe

Bei einem Management Circle Seminar ist jedem klar, dass die Zielgruppe Führungskräfte und Manager sind. Daher gehen wir im Seminar auch über das Eingemachte hinaus. Ein kleiner Ausschnitt:

  • Wass erfolgreiche Entscheidungen ausmacht
  • Strategien, mit denen Wir garantiert allen Entscheidungsfallen aus dem Weg gehen
  • Sie Sandwich-Strategie: Wie Sie sich die Unterstützung nach oben und unten sichern
  • So identifizieren Sie erfolgreich Widerstände bereits vor Ihrer Entscheidung
  • So kommunizieren Sie klipp und klar unterschiedliche Entscheidungen
  • Wie Sie Fallstricke, Hindernisse und Hürden des Delegierens erkennen und umgehen
  • Mit dem Entscheidungskompass werden Sie künftig noch souveräner Entscheidungen treffen

Hier der Seminarflyer

Ich sage “hier!” Wie komm’ ich zum Seminar?

Sie merken, ich bin selbst ganz begeistert! Vielleicht wollen Sie ja auch kommen? Dann müssen Sie sich nur bei Management Circle bei einem der drei Termine anmelden. Ich jedenfalls freue mich darauf, Leser dieses Entscheiderblogs auch mal persönlich kennen zu lernen. :-)

Ach so! Das war natürlich Eigenwerbung! Neutrale Beiträge gibt es dann morgen wieder. 8-)

Der Entscheidercoach im Interview

Wednesday, May 14th, 2008

Ja, da war ich mal wieder fleißig und habe am Pfingstmontag(!) Dominik Pasalic von Power-Mastermind ein Interview gegeben. Den ersten Teil können Sie hier hören. :-)

Politik Digital: Der Entscheidercoach heute im Livechat

Wednesday, May 14th, 2008

Ich werde von 18:00 Uhr bis 19:00 heute im Livechat bei Politik-Digital Rede und Anwort stehen. Auch für mich ist das eine Premiere, daher bin ich schon sehr gespannt… :-)

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Thursday, March 27th, 2008

Copyright Istockphoto

Seit Tagen sehen wir jeden Tag in den Nachrichten die Bilder aus Tibet. Wir schütteln den Kopf und wundern uns, wie der einfache chinesische Bürger das alles zulassen kann. Gut, China ist keine Demokratie und der einfache Bürger dürfte in der Sache etwa so viel zu sagen haben, wie vor ein paar Jahren in Peking auf dem Platz des Himmlischen Friedens. :(

Gestern hat das ZDF Bilder von einem typischen chinesischen Haushalt gezeigt. Im chinesischen staatlichen Fernsehen werden die Tibeter natürlich als Unruhestifter dargestellt, die mit absoluter Brutalität vorgehen. Der Witz dabei: Die Bilder, die gezeigt werden, entsprechen der Realität. Dem Zuschauer wird nur das brutale Vorgehen der Staatsmacht unterschlagen. Das nennt sich Propagana und es wirkt. Die Familie steht voll zu dem, wie China derzeit in Tibet durchgreift. (more…)

Men’s Health Interview zum 3.

Wednesday, March 12th, 2008

Menshealth bietet den zweiten Teil von “Mission Mann” mit meinem Interview jetzt zum Download als PDF an.

Wenn Sie wissen wollen, was der Entscheider der Zukunft können muss, dann ist das genau das Richtige für Sie. :-)

Was ist für mich darin?

Monday, December 3rd, 2007

@ istockphoto.comAm Wochenende habe ich ein altes Interview mit Jay Abraham gehört. Er kann inzwischen als einer der Altmeister im Marketing gelten. Wenn er zu einem Kunden gerufen wird, ist sein Stundenhonorar höher als das Monatseinkommen so manchen Mitarbeiters.  Doch das was er verkauft, ist nicht wirklich besonders. “Kunden lassen sich immer dann bewegen, wenn für sie sofort klar wird, was für sie drin ist.” Schon Peter Drucker sagte: “Marketing ist Denken aus Kundensicht.”

Wie verdient Abraham $ 3.000 pro Stunde?

In dem Interview hieß es, er nehme $ 3.000 pro Stunde und das war vor über 15 Jahren! Wie schafft er das, war meine Frage. (more…)

Sind Selbständige anders erfolgreich?

Tuesday, July 31st, 2007

© Uwe Wittbrock - FOTOLIAGestern hatte ich über das Erfolgsgeheimnis der Macher geschrieben und dafür das Beispiel von Apple angeführt. Ein kluger Freund meinte daraufhin, dass zwischen einem Multimilliarden Unternehmen wie Apple und einer Einzelperson große Unterschiede bestehen.

Das ist etwas dran. Wenn Steve Jobs der Öffentlichkeit etwas mitteilen will, dann wartet die ganze Welt auf seine “Key Note”. Er ist berüchtigt, alle Zuhörer mit seiner pefekten Steve-Show in den Bann zu ziehen. Legendär sein “reality distortion field” - seine Fähigkeit, bei seinen Zuhörern das kritische Denken auszuschalten…

Merken Sie etwas? Ja, Steve Jobs ist für Apple ein Garant, dass die Pressevertreter Männchen machen. Eine einzelne Person steht da für Apple. Vielleicht werden Sie jetzt einwenden, dass Apple auch John Scully (ehemals Pepsi CEO), Gil Amelio (ehemals IBM Manager) und Michael Spindler zwischenzeitlich als CEO vorstanden. Deren Verdienst bestand allerdings im Wesentlichen darin, den Apple-Nimbus fast zu Grabe getragen zu haben.

Steve Jobs gilt gemeinhin als Visionär, der coole Produkte für anspruchsvolle Konsumenten auf den Markt bringt. Das allein würde aber kaum erklären, wie er es immer wieder schafft, selbst seine Kritiker in seinen Bann zu ziehen. Die Erklärung dafür ist eine andere. Dahinter steckt enorm viel harte Arbeit. Jede seiner Präsentationen wird über viele Stunden eingeübt, bis alles perfekt sitzt. Obwohl Steve Jobs bereits für vieles steht, verzichtet er auch für seine Key Notes nicht auf eine kleine Marotte. Das Wichtigste spart er sich für den Schluss auf und leitet es immer mit der gleichen Bemerkung ein:”just one more thing” - “nur eine Sache noch” und dann läßt er eine Sensation, wie die Ankündigung des IPhones platzen. Daher weiß inzwischen die halbe Welt, “one more thing is the next revolution”.

Die Erfolge der Erfolgsikone Apple unter Steve Jobs basieren natürlich nicht allein auf seiner Person. Aber er hat einen maßgeblichen Anteil daran. Wenn Sie mehr über Steve Jobs lesen wollen finden Sie hier und hier einen Artikel in der BusinessWeek und hier einen im Public Speaking Blog.

Was heißt das für einen Selbständigen? Machen Sie keinen Unterschied zwischen sich und einem großen Unternehmen. Denn auch in dem großen Unternehmen sind es letztlich die Menschen, auf die es ankommt, genauso wie in Ihrem Geschäft. :-)

Trotzdem gibt es natürlich einen fundamentalen Unterschied zwischen einem Selbständigen und einem Unternehmer. Aber darüber habe ich bereits an anderer Stelle ausführlich geschrieben. :-)

Das Spiegelbild von “The Long Tail”

Thursday, April 5th, 2007

© 3pod - FOTOLIA“Was suchen Sie denn?”

“Wenn ich es sehe, dann werde ich es wissen”, so ein Entscheider auf der Suche nach einer Lösung für ein Organisationsproblem.

Gerade aktuell hat der Marketing Berater Chris Anderson sein Erfolgsbuch “The Long Tail” in deutscher Übersetzung hierzulande veröffentlicht.

Worum geht es?

Anderson zeigt in dem Buch auf, dass aufgrund der globalen Vernetzung Nischenmärkte so groß werden, dass dadurch viele neue Produkte und Geschäftsideen möglich werden.

Für Diejenigen, die etwas ganz Besonderes anbieten wollen und deren Leistungen nicht an einer Region kleben, öffnen sich durch das Internet also beste Geschäftschancen. Potentielle Kunden auf der anderen Seite des Globus haben plötzlich die Möglichkeit, von Ihnen zu erfahren und natürlich zu kaufen :-)

Wie üblich sehe ich das Ganze wieder mit der anderen Brille. Ich treffe ja immer wieder auf Entscheider, die mir Ihr Leid klagen, dass sie für ihre Entscheidungen so wenig Alternativen haben.

Meine These: Wenn die Entscheider genau wissen würden, was Sie suchen, dann wäre es fast kein Problem, immer das Passende zu finden. Doch die Gewohnheiten sitzen tief. Immer noch gehen die meisten Entscheider so vor, also gäbe es nur eine streng limitierte Anzahl von Möglichkeiten.

Es wird Zeit für ein Umdenken

Das Spiegelbild von “The Long Tail” heißt schlichtweg, dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, genau das zu finden, was ich persönlich als das Richtige ansehe. Als notwendige Voraussetzung muss ich dann sehr genau definieren können, was ich suche.

Ich nenne das eine gestaltende Entscheidung. Da ich als Entscheider im Vorfeld gestalte, wie meine ideale Lösung aussieht. Je genauer das Bild, desto klarer die Suchparameter und desto wahrscheinlicher der Erfolg. Mag sein, dass es dann nicht mehr heißt “made in Germany” , aber das sollte sich dann verschmerzen lassen. Im Übrigen gilt das nicht nur für Produkte. Wenn ein Unternehmen in China das gleiche Organisationsproblem bereits gelöst hat, dann würde das dem Unternehmer aus der Anfangspassage bestimmt weiter helfen. :-)

Hier sehe ich auch ein ideales Feld für das so oft bemühte Crowdsourcing. Denn mittels zahlreicher Agenten überall in der Welt, wird es natürlich viel einfacher, das Gesuchte auch zu finden. Und auch hier wird es wieder ganz wichtig sein, genau beschreiben zu können, was ich als Entscheider suche. :-)

Mehr zum Thema “The long Tail”:
Exciting Commerce
Werbeblogger
Riesenmaschine

Mehr zum Thema Crowdsourcing:
Best-Practice-Business
Spiegel Online
Connected Marketing
Basic Thinking Blog
Marketing-Blog.biz

Virales Offline-Marketing - geht das denn?

Friday, February 16th, 2007

© Maksim Shmeljov - FOTOLIA

Virales Marketing, das haben wir inzwischen gelernt, funktioniert bestens online im Internet. Heute verschicken tausende von Nutzern Links auf virale Videos mit meist witzigem Inhalt, wer bei einem Freemailer sein E-Mail-Konto hat, schickt mit jeder E-Mail eine virale Botschaft an seine eigenen Kontakte, da eine kleine Signatur auf den kostenfreien Service hinweist.

Was vor Jahren bei Hotmail für eine lawinenartige Ausweitung der Nutzer geführt hat, ist längst ein alter Hut. Deshalb war Google mit seinem Googlemail etwas geschickter. In den ersten Jahren konnten sich zunächst nur Nutzer anmelden, die zuvor von einem anderen Nutzer eingeladen worden waren.

Paradoxerweise handelten diese teilweise die Einladungen zu dem kostenfreien Service bei Ebay für bis zu 10 $ das Stück! Gar kein schlechter Deal, wenn man bedenkt, dass ein Googlemail-Nutzer bis zu 50 Einladungen aussprechen konnte. Vor wenigen Tagen hat Google seinen Dienst aber allgemein frei gegeben. Denn inzwischen gibt es wohl so viele Nutzer, dass auch genügend Einladungen zur Verfügung stehen :-)

Als Unternehmer stelle ich mir gerne Fragen. Die Antworten darauf bringen mir neue Ideen. Und neue Ideen bringen neues Geschäft :-) Nachdem mein Blog mir viele Leser, gute Positionierungen bei Google-Suchen und regelmäßige Coaching-Anfragen gebracht hat, bin ich von viralen Medien mehr als überzeugt. Ganz nebenbei: Ein Blog ist ein virales Medium, kann man auch bei Martin Oetting lernen :-)

Meine Schlüsselfrage: Virales Marketing, geht das denn auch offline?

(more…)

Dem Fachmann in die Karten schauen

Thursday, December 14th, 2006

© kml - FOTOLIAIm Entscheidungsprozess sind wir häufig darauf angewiesen, dass Fachleute uns Ihre Informationen und Wahrnehmungen zu Verfügung stellen.

Zum Beispiel ging es mir so, nachdem ich meine Entscheidungskriterien für die Auswahl des richtigen Verlags für mich festgelegt hatte. Ich habe zwar eine große Menge von Büchern von den verschiedensten Verlagen. Daher habe ich auch meine Meinung, wo zum Beispiel die interessantesten Bücher erscheinen. Darauf konnte ich mich aber in diesem Fall nicht verlassen. Denn dummerweise bin ich nicht meine Zielgruppe. Der Wurm muss schließlich dem Fisch schmecken und nicht dem Angler. :-) Dabei konnte ich mich auf meine Literaturagentin verlassen, die den Buchbetrieb eben viel besser kennt.

Allerdings ist es nicht immer so leicht, einen Experten zu finden, der die fehlenden Informationen liefern kann. Noch viel schwieriger ist es, dabei auch brauchbare Aussagen zu bekommen.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, warum Fachleute unbrauchbare Aussagen liefern könnten.

1. Sie haben ein Interesse daran, unsere Entscheidung zu beeinflussen.

2. Der Fachmann hat keine Ahnung, will das aber nicht zugeben :twisted:

Beim ersten Fall kommt es aufs Timing an. Denn wenn Sie den Fachmann vorab fragen, zu welcher Entscheidung er Ihnen ganz allgemein raten würde, wird er ihnen gerne seinen Favoriten liefern oder aber sagen, dass er das nicht sagen könne. Beide Aussagen sind extrem nützlich für Sie. Denn wenn er einen Favoriten hat, wissen Sie danach seine weiteren fachlichen Aussagen einzuschätzen. Wenn er dagegen unbeeinflusst ist, um so besser!

Wenn der Fachmann seine Ahnungslosigkeit verstecken möchte, wird es schwer. Denn Sie müssen sich bis zu einem gewissen Grad auf das Thema einlassen. Die beste Frage ist in diesem Fall, dass Sie nach der Grundlage fragen, auf der unser Fachmann seine Aussage begründet. Kommt dann ein schlaffes “meine langjährige Berufserfahrung sagt mir das”, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie eben diese vergessen können :-)

Leider ist es meistens nicht so einfach. Denn der Fachmann wird Ihnen gerne seine Fachvokabeln um die Ohren schießen, dass es ein wahre Pracht ist. Machen Sie in dem Fall nicht den gleichen Fehler wie der sog. Fachmann und täuschen vor, sie wüssten wovon er spricht. Stattdessen sollten Sie ihm erklären, dass Sie kein Wort verstanden haben und er das Ganze bitte schön so erklären soll, dass auch der Laie verstehen kann, worum es geht :-)

Ich habe genau so einen Fall vor einigen Wochen miterlebt und am Ende tat mir der gute “Fachmann” richtig leid. Denn mein Kunde hatte ihn von der satten Arroganz des unantastbaren Experten über den argumentieren Fachidioten bis hin zum stammelnden Nichts befördert. Unser Experte hat am Ende wortlos den Raum verlassen. Ich habe selten so viel an einem Tag gelacht gelernt, wie dort :-P


 
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